Abdelbasset Sarout ist Profifußballer und umgerechnet 50.000 Euro wert. So hoch ist das Kopfgeld, das auf den Torwart der syrischen Olympiamannschaft ausgesetzt wurde, glaubt man Gerüchten, die im bürgerkriegsgeplagten Land kursieren. Derzeit ist Sarout vor allem Aktivist der Opposition in der Stadt Homs. Und er personifiziert die Politik des Fußballs wie kaum ein anderer im Land.
Dass der 20-jährige Sarout derzeit nicht Fußball spielt, liegt also nicht daran, dass Syrien die Qualifikation für das olympische Turnier in London verpasst hat. Nicht mal beim für den syrischen Fußball sensationellen 2:1-Sieg über Japan im Februar war Sarout beteiligt.

Als das Spiel wegen des Bürgerkriegs im Nachbarland Jordanien ausgetragen wurde, waren zwei syrische Fangruppen da: Anhänger des Diktators Assad auf der einen Seite – und auf der anderen Seite Anhänger der Opposition, die demonstrativ Japan unterstützten, damit Assad sich nicht mit einer Olympiateilnahme der Fußballer schmücken kann.
Auch Sarout will nicht, dass syrische Athleten nach London fahren. „Ich weiß, dass die Mehrheit der Sportler nicht teilnehmen will.“ Im November 2011 sagte das Regime die Teilnahme an den Panarabischen Spielen in Qatar ab – aus Angst vor Protesten der eigenen Sportler.

Salam ihr Lieben,

ich möchte euch diese schöne Seite nicht vorenthalten:




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Geplantes Gesetz

In Deutschland herrscht der Hang zum Großreinemachen. Er führt dazu, dass Amtsrichter das Grundgesetz missachten und die Beschneidung verbieten. Sie maßen sich an, das Judentum an sich zu bewerten.

Es gibt eine Bibel, die sollte jeder kennen. Klar und deutlich nennt sie die Gebote und Verbote. Auf diese Weise sichert sie das Zusammenleben.

Sie schafft den Rahmen unserer Gesellschaft und bietet uns ein Maß an Freiheit, das wir nie zuvor gekannt haben, sieht man von der Weimarer Verfassung ab, die aus anderen Gründen nicht von Dauer war. Gleichzeitig schützt uns unsere Bibel - das Grundgesetz - vor uns selbst, unseren Torheiten und leichtfertigen Meinungsschwankungen.
"Verfassungen sind Ketten, mit denen sich die Menschen in ihren lichten Augenblicken binden, um in der Raserei nicht selbstmörderisch handeln zu können", hat der amerikanische Senator John Potter Stockton im 19. Jahrhundert mit Blick auf die amerikanische Verfassung geschrieben. Das gilt auch für das Grundgesetz.



Ich möchte euch auf die Benefizveranstaltung von IHED e.V. aufmerksam machen.


Es geht um
- die Soforthilfe für Syrien
- Versorgung für Somalia
- Projekte im Niger


Sie findet am Samstag, den 7 Juli 2012 von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt.


Maimarktgelände
Haupteingang:
Xaver-Fuhr-Straße 101
68163 Mannheim



FÜR ERWACHSENE:

- Vorträge (u.a. Shaikh Amin)
- Entertainment (u.a. Anasheed-Sänger [ohne Instrumente] Mohamed Yasbah)
- Orientalisches Büffet
- Verkaufsstände
- UMRA-VERLOSUNG (für zwei Personen)

FÜR KINDER:
- Essen und Trinken inklusive
- Voll betreuter Spielplatz
- Zwei Hüpfburgen
- Kindergesichtsbemalung
- Malbereich u.v.m.


Eintritt:
Erwachsene 9,50 €
Kinder 9,50 €


Alle Eintrittsgelder werden als Spenden behandelt. Wer den Preis nicht vollständig zahlen kann, kann inshaAllah eine Ermäßigung bekommen. Für Kinder von 3 - 12 Jahren gibt es einen vollbetreuten Outdoor-Spielplatz. Für alle Kinder Essen und Trinken inklusive!


Alle infos könnt ihr inshaAllah auch nochmal dem angehängten Flyer entnehmen




Wenn unsere Kinder Öl bluten würden ..
so würden sich die Völker wie die Hunde darum reißen, uns zu beschützen ...

Kafr Nabl 19.06.2012 Syrien


„Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.“

Karl Valentin, bayerischer Komiker, Autor und Filmproduzent, 1882-1948

Huda Kweider, eine junge Deutsch-Syrerin, hat das Gedicht ursprünglich für Palästina geschrieben. Auf traurige Weise trifft es nun leider auch auf Syrien zu.

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Das Nichtleidgedicht

Dieses Gedicht ist kein Gedicht der Tränen,
dieses Gedicht will kein Leid erwähnen,
es spricht nicht von Angst, die die Menschen bedroht,
von dem Schmerz, der Hilflosigkeit und der allgemeinen Not
Es handelt nicht von Kindern in Beton begraben,
auch nicht von Jenen, die nach dem 'warum?' fragen.

Dieses Gedicht ist kein Gedicht über Schmerzen,
kein Gedicht über Schicksale zerbroch'ner Herzen,
es spricht nicht von aufschreienden Müttern,
den Bildern ihrer Säuglinge, die die Welt erschüttern.
Es handelt nicht von den letzten Stunden,
von unzähligen inneren, wie äußeren Wunden.

Diese Gedicht ist kein Gedicht über verlorene Zukunft,
kein Gedicht über Menschen ohne Vernunft,
Es spricht nicht von auf Kindern zielenden Gewehren,
und Eltern, die ihre Kinder des Hasses belehren.
Es handelt nicht von einem nicht endenden Krieg,
bei dem Alle verlieren und Niemand siegt.

Dieses Gedicht handelt von dir und mir,
von einer Gesellschaft die all dies ignoriert,
es spricht von Menschen, die die Blicke abwenden,
die ihre Augen verdecken mit ihren Händen.
Es handelt von Menschen die Gerechtigkeit postulieren,
und dennoch einen solchen Massenmord tolerieren.


Dieses Gedicht handelt von dir und mir,
einer Gesellschaft, die zu spät realisiert.

Huda Kweider
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