Nachdem Amman, Beirut und Kairo die Einreise der kleinen Sundus verboten hatten, ist die 10 jährige Palästinenserin nach 4 Jahren endlich wieder mit ihrer Mutter in Istanbul vereint. 

Ihr Vater Palästinenser aus dem Yarmouk Flüchtlingslager in Syrien, ist verstorben als sie 2 war. Ihre Mutter ist Syrerin aus Damaskus und lebte weiterhin dort, bis der Krieg ausbrach und sie mit ihr fliehen wollte. In Amman wurde das Kind aufgrund der Tatsache, dass sie Palästinenserin ist, jedoch abgelehnt. Die verzweifelte Mutter ließ sie bei ihren Verwandten zurück, in der Hoffnung einen anderen Weg oder Land für die Einreise zu finden. Doch weder Beirut noch Kairo gaben die Erlaubnis für die Familienzusammenführung. Ägypten, Jordanien und der Libanon verweigern Palästinensern die Einreise.

Nachdem sich der palästinensische Islamrat in Istanbul für sie eingesetzt hatte, durfte sie heute endlich nach 4 Jahren zum ersten mal ihre Mutter wieder sehen. 

Das Video dazu



شاهد | وثيقة سفر فلسطينية تحرم الطفلة سندس من دخول عمان والقاهرة وبيروت مع والدتها السورية.. وإسطنبول تستقبلهما
Posted by Al Jazeera Channel - قناة الجزيرة الفضائية on Dienstag, 31. März 2015

Eine Reihe an maskierten Männern griffen im Frankfurt mehrere arabische und türkische Geschäfte an und zerstörten dabei die Schaufenster. 

Nachdem rund 40 maskierte Männer  Molotow-Cocktails auf Polizisten im Frankfurter Bahnhof warfen, sollen sie weiter in Richtung Münchener Straße gezogen sein. Dort wurden weitere arabische und türkische Geschäfte angegriffen und mit Molotow-Cocktails beworfen. Die Polizei wurde sichtlich überrascht, es soll aber schnell alles unter Kontrolle gewesen sein.

Dies berichtete Al-Jazeera gestern um 23 Uhr per Eilnachricht. In den deutschen Medien ist bis jetzt noch nichts darüber zu finden.

Das Video dazu:





Update 14.01.2015

Frankfurter Neue Presse berichtete heute darüber. Es handelte sich offenbar um Fußball-Krawalle. Al-Jazeera war wohl anscheinend doch falsch informiert. Aber immerhin habe ich es in die Zeitung geschafft ^_^

=> http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Fussball-Krawalle-im-Frankfurter-Bahnhofsviertel;art675,1214499




Selbst wenn du in Damaskus nur Blumen und Kerzen in deiner Hand hälst und bei der Kampagne „Stoppt das töten“ mit machst, musst du eine Nacht bei den syrischen Sicherheitsbehörden verbringen. Viele syrische Jugendliche setzen sich der Gefahr aus verhaftet zu werden, bei jeden mal wenn sie auf die Straßen gehen, um den syrischen Sicherheitskräften, Polizisten und sogar den Shabiha ( Assad Söldner) Blumen zu verteilen.
Die Aktivisten sagen, dass ihnen mit ihrer Kampange dessen Slogan lautet „ Stoppt das töten, wir wollen eine Nation für alle Syrer aufbauen“ die verhaftung droht, allein mit dem Vorwurf, das töten stoppen zu wollen.

Die nationale Koordinierungsstelle verurteilte in einer Pressemitteilung die Verhaftung zwei ihrer Mitglieder, die bei einer Mahnwache in der Gegend von Shalaan mitten in Damaskus teilnahmen. Mit ihnen wurden zehn weitere festgenommen. Trotz Drohung verhaftet zu werden und die Gefahr auf die Straßen der Hauptstadt zu gehen, welche von der Regierung verschanzt wurde und voll mit Sichereitsmänner ist, zeigen die Aktivisten ihre Entschlossenheit, ihre Botschaft zu übermitteln. Ihre Motivation dafür ist die positive Reaktion der Menschen innerhalb und außerhalb von Syrien.

Normah Birnieh, Khaled Almalk, Salma Naser und Khulud Al Asrawi haben Blumen an die Sicherheitsmänner verteilt, welche sie vor einer Woche verhafteten. Rami Alnunu und die Geschwister Mais und Samer Barakat waren jedoch für einen ganzen Monat in den Zellen verschwunden.

Einer der festgenommenen Aktivisten von der Kerzen Kampagne, sagte Aljazeera.net , dass sie während der Verhaftung schlimm beschimpft worden sind. Jedoch änderte sich der Umgang auf der Wache, nach dem der General ihre Kampagne verstanden hatte, welche nur Trauer Slogans für die Opfer der letzten Anschläge beinhaltete. Jedoch macht er geltend das solche Aktionen zur Anstiftung missbraucht werden können und den Frieden gefährden. Außerdem sollten sie versprechen und unterschreiben, dass sie an jeglicher Art von solchen Aktionen nicht mehr teilnehmen.

Eine andere der Aktivistinnen erklärte das Ziel dieser Kampagne sei „ Das übermitteln einer menschlichen Botschaft, und sich damit an diejenigen zuwenden, welche sich noch immer in der grauen Zone der Bewegung befinden. Denn diese verspäteten sich, einen eindeutigen Entschluss zu nehmen und als sie sich diesem nährten, hatte die Militärisierung begonnen, welche wiederum einen schlechten Einfluss darauf hatte.“



Und sie fügte hinzu: „Wir lehnen es ab das ein Syrer durch die Hand eines anderen Syrer getötet wird und wir wollen nicht das ein Krieg ausbricht während wir schweigen. Wir müssen unsere Stimmen erheben, um zu betonen das wird für den inneren Frieden sind und die Kämpfe ablehnen. Anstatt dabei zu zuschauen wie der Krieg entflammt und alles verbrennt.“



Es war die junge Rima Aldali welche die Quelle der Inspiration für diese Kampagne war. Als sie ein rotes Kleid trug, mit weißer Farbe verschmiert .
Sie hielt ein Plakat mit den gleichen zwei Farben, mit dem Slogan das töten zu stoppen und stellte sich damit vor über einen Monat, vor dem syrischen Parlament. Doch die Sicherheitsbeamten verhafteten sie, um sie am nächsten Tag wieder frei zulassen. Womit eine Serie solcher ähnlichen Kampangen, in verschiedenen Plätzen von Damaskus, in sensiblen Gegegenden wie vor dem Innenministerium, dem Palast und das Parlament, begann.




Quelle:

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