تكاد لاتوجد كلمة في أيامنا هذه, يتم استغلالها أكثر من كلمة حُر
لم أعد أثق بهذه الكلمة فلا أحد يريد الحرية للجميع

بل كلٌ يريدها لنفسه


Es gibt kaum ein Wort heutzutage, mit dem mehr Missbrauch getrieben wird als mit dem Worte "frei". Ich traue dem Worte nicht, weil keiner die Freiheit für alle will; jeder will sie für sich...


(Otto von Bismarck)




..هنا جذوري.. هنا قلبي.. هنا لغتي

فكيف أوضح؟  هل في العشق إيضاح؟


"Hier sind meine Wurzeln ... hier ist mein Herz ... hier ist meine Sprache .. 

Wie soll ich da erklären? Gibt es in der Liebe eine Erklärung?"

Habe hier einen kleinen Vers, aus "Hathi Dimashqi" von Nizar Qabbani, (einer der bedeutendsten arabisch/syrischen Dichter der Neuzeit) übersetzt und bin gerade am überlegen, ob ich mich an den Rest ran wagen soll. ^_^

Hier könnt ihr es euch anhören:




هذي دمشقُ وهذي الكأسُ والرّاحُ
إنّي أحبُّ وبعـضُ الحـبِّ ذبّاحُ

أنا الدمشقيُّ لو شرّحتمُ جسدي
لسـالَ منهُ عناقيـدٌ وتفـّاحُ

و لو فتحـتُم شراييني بمديتكـم
سمعتمُ في دمي أصواتَ من راحوا

زراعةُ القلبِ تشفي بعضَ من عشقوا
وما لقلـبي –إذا أحببـتُ- جـرّاحُ

ان النبيذ هنا نار معطرة
فهل عيون نساء الشام أقداح

مآذنُ الشّـامِ تبكـي إذ تعانقـني
و للمـآذنِ كالأشجارِ أرواحُ

للياسمـينِ حقـولٌ في منازلنـا
وقطّةُ البيتِ تغفو حيثُ ترتـاحُ

طاحونةُ البنِّ جزءٌ من طفولتنـا
فكيفَ أنسى؟ وعطرُ الهيلِ فوّاحُ

هذا مكانُ "أبي المعتزِّ" منتظرٌ
ووجهُ "فائزةٍ" حلوٌ و لمـاحُ

هنا جذوري هنا قلبي هنا لغـتي
فكيفَ أوضحُ؟ هل في العشقِ إيضاحُ؟

كم من دمشقيةٍ باعـت أسـاورَها
حتّى أغازلها والشعـرُ مفتـاحُ

أتيتُ يا شجرَ الصفصافِ معتذراً 
فهل تسامحُ هيفاءٌ ووضّـاحُ؟

خمسونَ عاماً وأجزائي مبعثرةٌ
فوقَ المحيطِ وما في الأفقِ مصباحُ

تقاذفتني بحـارٌ لا ضفـافَ لها
وطاردتني شيـاطينٌ وأشبـاحُ

أقاتلُ القبحَ في شعري وفي أدبي 
حتى يفتّـحَ نوّارٌ وقـدّاحُ

ما للعروبـةِ تبدو مثلَ أرملةٍ!
أليسَ في كتبِ التاريخِ أفراحُ!

والشعرُ ماذا سيبقى من أصالتهِ!
إذا تولاهُ نصَّـابٌ ومـدّاحُ!

وكيفَ نكتبُ والأقفالُ في فمنا!
وكلُّ ثانيـةٍ يأتيـك سـفّاحُ!

حملت شعري على ظهري فأتعبني
ماذا من الشعرِ يبقى حينَ يرتاحُ؟




"Papaaa ... Warum holst du Mama eigentlich nicht die Sterne vom Himmel? Sie mag sie doch sooo!" 



Zitat meines 4 jährigen Sohnes, als wir gestern Abend nach Hause kamen.  

Ein hoffnungsloser Romantiker eben .. mein Sohn ... versteht sich ^_^







"Was sind unsere Staaten und ihre Macht und Ehre vor Gott anders als Ameisenhaufen und Bienenstöcke, die der Huf eines Ochsen zertritt, oder das Geschick in Gestalt eines Honigbauern ereilt."



(Otto von Bismarck, zitiert aus: Sebastian Haffner, Anmerkungen zu Hitler, 13. Auflage 1978, S. 95)


„Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.“

Karl Valentin, bayerischer Komiker, Autor und Filmproduzent, 1882-1948

Huda Kweider, eine junge Deutsch-Syrerin, hat das Gedicht ursprünglich für Palästina geschrieben. Auf traurige Weise trifft es nun leider auch auf Syrien zu.

:: :: ::
Das Nichtleidgedicht

Dieses Gedicht ist kein Gedicht der Tränen,
dieses Gedicht will kein Leid erwähnen,
es spricht nicht von Angst, die die Menschen bedroht,
von dem Schmerz, der Hilflosigkeit und der allgemeinen Not
Es handelt nicht von Kindern in Beton begraben,
auch nicht von Jenen, die nach dem 'warum?' fragen.

Dieses Gedicht ist kein Gedicht über Schmerzen,
kein Gedicht über Schicksale zerbroch'ner Herzen,
es spricht nicht von aufschreienden Müttern,
den Bildern ihrer Säuglinge, die die Welt erschüttern.
Es handelt nicht von den letzten Stunden,
von unzähligen inneren, wie äußeren Wunden.

Diese Gedicht ist kein Gedicht über verlorene Zukunft,
kein Gedicht über Menschen ohne Vernunft,
Es spricht nicht von auf Kindern zielenden Gewehren,
und Eltern, die ihre Kinder des Hasses belehren.
Es handelt nicht von einem nicht endenden Krieg,
bei dem Alle verlieren und Niemand siegt.

Dieses Gedicht handelt von dir und mir,
von einer Gesellschaft die all dies ignoriert,
es spricht von Menschen, die die Blicke abwenden,
die ihre Augen verdecken mit ihren Händen.
Es handelt von Menschen die Gerechtigkeit postulieren,
und dennoch einen solchen Massenmord tolerieren.


Dieses Gedicht handelt von dir und mir,
einer Gesellschaft, die zu spät realisiert.

Huda Kweider
::: ::: :::

:::::::


I still remember the world
From the eyes of a child
Slowly those feelings
Were clouded by what I know now

... Where has my heart gone
An uneven trade for the real world
Oh I... I want to go back to
Believing in everything and knowing nothing at all

I still remember the sun
Always warm on my back
Somehow it seems colder now

Where has my heart gone
Trapped in the eyes of a stranger
Oh I...
I want to go back to
Believing in everything


:::::::



كلما إقترب النصر إزداد البلاء، حتى إذا وصل المسلمون إلى مرحلة الذروة في الإبتلاء، جاء نصر الله عز وجل في وقت لا يتوقعه مسلم ولا كافر.

[د. راغب السرجاني]





Ganz unverhofft an einem Hügel
sind sich begegnet Fuchs und Igel.
Halt, rief der Fuchs, du Bösewicht!
Kennst du des Königs Ordre nicht?
Ist nicht der Friede längst verkündigt,
und weißt du nicht, dass jeder sündigt,
der immer noch gerüstet geht?
Im Namen seiner Majestät,
geh her und übergib dein Fell,
Der Igel sprach: Nur nicht so schnell.
Lass dir erst deine Zähne brechen,
dann wollen wir uns weiter sprechen!
Und allsogleich macht er sich rund,
schließt seinen dichten Stachelbund
und trotzt getrost der ganzen Welt,
bewaffnet, doch als Friedensheld.
(Wilhelm Busch)

Martin Luther King:
"Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde."

Es heißt
ein Dichter
ist einer
der Worte
zusammenfügt
Das stimmt nicht
Ein Dichter
ist einer
den Worte
noch halbwegs
zusammenfügen
wenn er Glück hat

Wenn er Unglück hat
reißen die Worte
ihn auseinander

Erich Fried

"Man kann nicht allen helfen, sagt der Engherzige und hilft keinem."
(Marie von Ebner-Eschenbach)